Tastaturtest
Drücke jede Taste. Jede wird grün, wenn sie funktioniert – tote Tasten fallen sofort auf.
So funktioniert es
- Klicke einmal auf diese Seite, damit sie deine Tastendrücke empfängt.
- Drücke alle Tasten nacheinander. Gedrückte Tasten werden blau, getestete grün.
- Achte auf die Zeile „Letzte Taste“: Sie zeigt genau, was der Browser empfangen hat.
Was die Ergebnisse bedeuten
- Eine Taste wird nie grün: Sie sendet kein Signal. Reinige darunter, probiere einen anderen USB-Anschluss oder verbinde Bluetooth neu.
- Eine Taste bleibt nach dem Loslassen blau: Sie klemmt möglicherweise oder hängt fest.
- Die falsche Taste leuchtet: Dein im System eingestelltes Tastaturlayout weicht vielleicht vom physischen ab.
Manche Tasten lassen sich im Browser nicht testen, weil das System sie zuerst abfängt – etwa Fn (sie verlässt die Tastatur nie), auf manchen Systemen die Windows-Taste und Medientasten. Die Druck-Taste meldet sich oft erst beim Loslassen – sie zählt trotzdem. Das gezeigte Layout ist ein US-Standardlayout; andere Layouts funktionieren ebenfalls, weil der Test die Position jeder Taste nutzt.
Mehrere Tasten gleichzeitig (N-Key-Rollover)
Halte nacheinander mehrere Tasten gedrückt – zum Beispiel A, S, D, F, J, K, L – und beobachte „Meiste Tasten gleichzeitig“. Gaming-Tastaturen erkennen oft 6 Tasten oder mehr; viele Büro- und Laptop-Tastaturen hören bei 2–6 auf oder nur bei bestimmten Kombinationen („Ghosting“). Die Zahl zeigt, was beim Browser ankam: Betriebssystem, USB-Modus der Tastatur und Browser können sie senken – sie ist also kein garantierter Höchstwert der Hardware.
ANSI, ISO und andere Layouts
Die Zeichnung nutzt ein US-Layout (ANSI) mit der zusätzlichen ISO-Taste neben der linken Umschalttaste, gestrichelt umrandet. Der Test erkennt Tasten an ihrer physischen Position, deshalb funktioniert auch ein deutsches (QWERTZ), französisches oder arabisches Layout – nur die Beschriftung unterscheidet sich. Gestrichelte Tasten, der Bearbeitungsblock und der Ziffernblock sind optional: Laptops und kompakte Tastaturen haben sie oft nicht.
Prellende und hängende Tasten
Sendet eine Taste innerhalb von 30 ms nach dem Loslassen einen zweiten Anschlag, warnt der Test vor möglichem Prellen – einem abgenutzten oder verschmutzten Schalter, der Buchstaben doppelt tippt. Bleibt eine Taste mehrere Sekunden „gedrückt“, obwohl du sie nicht berührst, klemmt sie womöglich oder ihr Loslass-Signal geht verloren.
Häufige Fragen
Warum leuchtet die Fn-Taste nicht?
Bei jeder Tastatur wird Fn in der Tastatur selbst verarbeitet und nie an den Computer gesendet – keine Website und kein Programm kann sie sehen. Teste sie, indem du prüfst, ob die Tasten funktionieren, die sie verändert (Helligkeit, Lautstärke).
Meine Tastatur tippt Buchstaben doppelt – was tun?
Das ist Tastenprellen, und der Test warnt davor. Blase Staub mit kurzen Stößen Druckluft heraus; bei mechanischen Tastaturen muss der Schalter eventuell getauscht werden. Manche Tastaturen haben in ihrer Software eine „Debounce“-Einstellung.
Zeichnet der Test auf, was ich tippe?
Nein. Tastendrücke lassen nur die Zeichnung aufleuchten; nichts wird gespeichert oder gesendet.